1. Vorarlberger Kunstfunken
                                  20. Februar 2010
              
  

Im Rahmen der Vorführtage im September 2009 erstellten mein Künstlerkollege Hubert Pasqualini und ich ein Grossobjekt, welches dann im Februar 2010 seine Vollendung finden sollte.
Was der damalige Betrachter noch nicht wissen konnte war, dass es sich bei diesem Projekt um einen Funken handelte.

Das Objekt symbolisierte zwei verschlossene Tore, welche für den Wechsel der Jahreszeiten vom Winter zum Frühling standen. Durch den germanischen Brauch des Funkenfeuers wurden diese beiden Tore geöffnet, und somit dem Frühling und dem Erwachen von neuem Leben der Weg freigemacht.

Das überlieferte Brauchtum wurde von uns neu und künstlerisch interpretiert und ganz im Sinne der LandArt-Gurtis das Objekt der Natur, aus welcher es entstanden war, zurückgegeben.

Wir möchten uns bei der Bevölkerung von Gurtis herzlich für die Unterstützung und die gelungene Veranstaltung bedanken. Weiterer Dank gilt der Agrar Nenzing für das Bereitstellen des verwendeten Holzes.

 

Peter Andres und Hubert Pasqualini